Tunnel zur Wahl

Zur Wahl am 20. September die Positionen der Parteien zum Schlangenbader Tunnel. Diese enthalten hier auch Verweise zu den Quellen wie direkte Aussagen, Beschlüsse oder Anfragen in BVVen oder Abgeordnetenhaus. Relevant für diese Übersicht:

  1. Kommunikation mit betroffenen Bürgern
    Finden Gespräche über die Situation mit der Bürgerinitiativen und (so uns bekannt) betroffenen Anwohnenden statt? Dies als eine wichtige Quelle, um nicht nur das Problem zu erfassen, sondern auch den Belastungsdruck. Das geht einher mit:
  2. Wir die Belastung der Anwohnenden gesehen?
    Dies schließt die Qualität der Belastung unter dem Aspekt Wohnen und Umwelt Größe des betroffenen Gebiets, die Auswirkungen auf Umwelt, Sicherheit der Nah-Mobilität, vulnerable Gruppen.
  3. Werden allgemein die Auswirkungen auf die Mobilität gesehen?
    Dies meint alle Aspekte der Mobilität für Fußverkehr, Rad, Auto, ÖPNV sowohl des Ziel- und Quell- als auch des Durchgangsverkehrs.
  4. Lösungsvorschläge
    Welche Lösungsvorschläge werden gemacht? Das schließt ein die eigentliche Position zur Frage Tunnelsanierung, Tunnelöffnung in denkbaren Nutzungsvarianten, Alternativvorschläge für die Verkehrsführung.
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Schwammig dagegen auf Kosten der Anwohnenden

Neben den Grünen hat sich auch die SPD klar gegen die Wiedereröffnung des Schlangenbader Tunnels positioniert. Auch hier zeigen die regelmäßigen Anfragen im Abgeordnetenhaus, dass das Verkehrsproblem seit Tunnelschließung weitgehend geleugnet wird. Erst kurz vor den Sommerferien – und damit kurz vor der Wahl? – hat sich das geändert, nachdem jahrelang in regelmäßigen Abständen die Verkehrszählung des Senats offensiv angezweifelt wurde. Auch vor dem Hintergrund, dass der direkte Kontakt zur Bürgerinitiative eher holprig und von nicht eingelösten Versprechungen begleitet war, ist das Vertrauen darin, dass man sich für die Belange der Anwohnenden überhaupt interessiert, überschaubar.

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Politische Anfragen zum Schlangenbader Tunnel

Update: Um neue Anfragen ergänzt. Stand 09/2026

Der Schlangenbader Tunnel ist auch ein Politikum. Das war er bereits vor der Sperrung und hat diese, so wie sie gelaufen ist, mit beeinflusst. Ein großes Problem: der gesamte Komplex wird reduziert auf den Tunnel. Dabei wird die Autobahnüberbauung, die zu allererst Wohngebäude ist und damit Zuhause von rund 3.500 Menschen, auf die Verkehrsfunktion des Bauwerks reduziert. Ausgeblendet wird damit die Belastung durch Lärm- und Feinstaub, aber auch die Belastung als Verkehrsteilnehmende, die sich unmittelbar in ihrem Kiezt auf dem Weg zu Schule, Kita, Einkaufen, etc. in der Nachbarschaft überwiegend zu Fuß bewegen. Die Diskussion ist auch davon geprägt, dass es eine recht große Bezirks- und parteiübergreifende Fraktion gibt, für welche die Anwohnenden im Kiez rund um „die Schlange“ und deren Belastung gar nicht relevant sind.

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Widerspruch statt Validität – oder wenn man etwas nicht wahrhaben möchte

Unter dem bezeichnenden Titel „Widerspruch statt Validiät: Verkehrszählung am Breitenbachplatz“ (sic!) haben die Grünen eine sehr aufschlussreiche Anfrage an den Verkehrssenat gestellt.

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„Wo ist das Licht zum Ende des Schlangenbader Tunnels“

Am 04.12.2023 haben die Grünen im Abgeordnetenhaus eine kleine Anfrage zum Schlangenbader Tunnel gestellt, die am 19.12.2023 beantwortet wurde.

Neben den bereits in der PM vom 13.12.2023 gemachten Angaben zu den Hintergründen des Beschlusses, den Tunnel nun doch zu sanieren, sind einige Aspekte doch ganz interessant.

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