Der Schlangenbader Tunnel ist auch ein Politikum. Das war er bereits vor der Sperrung und hat diese, so wie sie gelaufen ist, mit beeinflusst. Ein großes Problem: der gesamte Komplex wird reduziert auf den Tunnel. Dabei wird die Autobahnüberbauung, die zu allererst Wohngebäude ist und damit Zuhause von rund 3.500 Menschen, auf die Verkehrsfunktion des Bauwerks reduziert. Ausgeblendet wird damit die Belastung durch Lärm- und Feinstaub, aber auch die Belastung als Verkehrsteilnehmende, die sich unmittelbar in ihrem Kiezt auf dem Weg zu Schule, Kita, Einkaufen, etc. in der Nachbarschaft überwiegend zu Fuß bewegen. Die Diskussion ist auch davon geprägt, dass es eine recht große Bezirks- und parteiübergreifende Fraktion gibt, für welche die Anwohnenden im Kiez rund um „die Schlange“ und deren Belastung gar nicht relevant sind.
„Politische Anfragen zum Schlangenbader Tunnel“ weiterlesenKategorie: Offizielle Stellungnahmen
Es bröckelt weiter – Brückenprobleme im Kiez Update
Wir haben nicht nur ein Brückenproblem in Berlin. Das lässt sich, egal in welche Himmelsrichtung man blickt, nicht leugnen. Wir haben aber auch mehr als ein Infrastrukturproblem im Kiez. Nicht nur die Brücke am Breitenbachplatz hat das Zeitliche hinter sich. Auch im Norden muss der gesamte Brückenkomplex rund um die Konstanzer Straße, A100, Mecklenburgische Sorgen machen. Diese Brücken, die teilweise noch zum Bund, teilweise dem Land Berlin gehören, sind, wie so viele Brücken in Berlin, etwa ein Jahrgang, weshalb sie jetzt alle recht zeitgleich schlapp machen.
„Es bröckelt weiter – Brückenprobleme im Kiez Update“ weiterlesenAngespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank
Schon vor der Schließung des Tunnels hatte man in einer Bedarfsanalyse festgestellt, dass der Kiez in Bezug auf Busse etwas dürftig angeschlossen ist. Die 186 als „Lebensader“ und Verbindung nach Schmargendorf bzw. zur Schloßstraße ist nicht nur bei Senioren sehr beliebt, um zu Einkaufsmeilen und Ärzten zu kommen. Sie wird auch von vielen Eltern samt Kinderwagen genutzt. Das Limit für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen wird oft genug weit überschritten. Regelmäßig werden diese (auch) im Regen stehengelassen. Auf der 249 geht es ähnlich zu, seit keine Gelenkbusse mehr fahren und dort nur noch 2 Plätze für Rollstühle / Kinderwagen vorhanden sind, die immer voll sind.
Wir haben in der BVV interveniert.
„Angespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank“ weiterlesenInfoveranstaltung zum Brückenabriss
(Update 22.12.) Die Veranstaltung des Senats zum Abriss der Brücke am Breitenbachplatz war, sehr gut besucht. Die Bürger wurden informiert sowohl zum Abriss der eigentlichen Brücke wie erste Schritte über die Sanierung des Schlangenbader Tunnels. Dies umfasste technische Gegebenheiten und Abläufe des Projekts, die Auswirkungen auf die Anwohnenden und auf die Verkehrsführung. Nicht Bestandteil der Veranstaltung waren Gestaltungspläne für die Zukunft des Areals.
„Infoveranstaltung zum Brückenabriss“ weiterlesenInformationsveranstaltung des Senats zum Abriss der Brücke Breitenbachplatz
Der Senat hat zu einer Informationsveranstaltung eingeladen zum Beginn der Abrissarbeiten der Brücke am Breitenbachplatz
Wann:
10. Dezember 2024
Uhrzeit:
18:00 – 20:00 Uhr
Wo:
Freie Universität Berlin Hörsaal A
Henry-Ford-Bau Garystraße 35-37
14195 Berlin
„Informationsveranstaltung des Senats zum Abriss der Brücke Breitenbachplatz“ weiterlesen
Verkehrssicherheit verschlechtert! 38% mehr Unfälle im Kiez
Es ist nun amtlich. Der Senat hat aktuelle Zahlen über die Entwicklung der Verkehrssicherheit veröffentlicht. Demnach bestätigt sich das, was wir als Anwohnende tagtäglich längst merken: Die Verkehrssicherheit im Kiez hat sich deutlich verschlechtert. Die Unfallzahlen sind drastisch nach oben gegangen.
„Verkehrssicherheit verschlechtert! 38% mehr Unfälle im Kiez“ weiterlesenAntwort der Senatsverwaltung auf unser Dossier
Im Folgenden die Antwort von Senatorin Manja Schreiner auf unser Dossier.
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die im Nachgang zur Informationsveranstaltung zusammengestellten Fragen, die ich im Folgenden sehr gerne beantworten möchte.