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Verkehrs -Brennpunkte im Kiez

Update: Dieses Arbeitspapier ist Grundlage gewesen für Gespräche mit der Verkehrsverwaltung, wie die Problematik in den Griff zu bekommen ist. Seit Herbst 2024 stehen wir in gutem Kontakt zur Arbeitsebene des Senats. Weit gehend sind die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt worden. Dieser Beitrag hat aber an Bedeutung nicht verloren, um die Problematik aufzuzeigen, die nur in Grenze gebessert werden kann, so die Tunnelschließung noch besteht.

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Zum Jahreswechsel ein wenig Politik und ein Lob an die Verwaltung

Wir möchten den Jahreswechsel für eine kleine Bilanz nutzen. Dass sich die Sanierung des Tunnels durch juristisches Tauziehen im Zusammenhang mit der Ausschreibung nun leider verzögert und damit auch die nachhaltige Lösung der Verkehrsproblematik, ist sehr bedauerlich. Wenngleich die vor gut einem Jahr auf Basis unseres Arbeitspapiers umgesetzten Maßnahmen für spürbare Entlastung gesorgt haben, gibt es noch einige – teilweise im Sinne des Wortes – Baustellen, die Sorgenkind bleiben. So insbesondere die Sodener und die Heiligendammer Straße. Wir stehen mit der Senatsverwaltung darüber schon in Kontakt. Das führt zunächst einmal zu einem großen Lob: Die Kommunikation mit dem „Verkehrssenat“ funktioniert auf Arbeitsebene sehr gut. Namentlich hier explizit ein Dank an die Herren Dennis Kohllöffel (Projektleitung der Grundinstandsetzung SenMVKU) und Burak Güngör (Verkehrsmanagement SenMVKU), die wohltuend lösungsorientiert und pragmatisch sind. Das schließt ein, sich nicht als Erstes bei jeder Problemstellung als nicht zuständig zu erklären, bis das Gegenteil bewiesen wurde.

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Politische Anfragen zum Schlangenbader Tunnel

Der Schlangenbader Tunnel ist auch ein Politikum. Das war er bereits vor der Sperrung und hat diese, so wie sie gelaufen ist, mit beeinflusst. Ein großes Problem: der gesamte Komplex wird reduziert auf den Tunnel. Dabei wird die Autobahnüberbauung, die zu allererst Wohngebäude ist und damit Zuhause von rund 3.500 Menschen, auf die Verkehrsfunktion des Bauwerks reduziert. Ausgeblendet wird damit die Belastung durch Lärm- und Feinstaub, aber auch die Belastung als Verkehrsteilnehmende, die sich unmittelbar in ihrem Kiezt auf dem Weg zu Schule, Kita, Einkaufen, etc. in der Nachbarschaft überwiegend zu Fuß bewegen. Die Diskussion ist auch davon geprägt, dass es eine recht große Bezirks- und parteiübergreifende Fraktion gibt, für welche die Anwohnenden im Kiez rund um „die Schlange“ und deren Belastung gar nicht relevant sind.

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Es bröckelt weiter – Brückenprobleme im Kiez Update

Wir haben nicht nur ein Brückenproblem in Berlin. Das lässt sich, egal in welche Himmelsrichtung man blickt, nicht leugnen. Wir haben aber auch mehr als ein Infrastrukturproblem im Kiez. Nicht nur die Brücke am Breitenbachplatz hat das Zeitliche hinter sich. Auch im Norden muss der gesamte Brückenkomplex rund um die Konstanzer Straße, A100, Mecklenburgische Sorgen machen. Diese Brücken, die teilweise noch zum Bund, teilweise dem Land Berlin gehören, sind, wie so viele Brücken in Berlin, etwa ein Jahrgang, weshalb sie jetzt alle recht zeitgleich schlapp machen.

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Angespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank

Schon vor der Schließung des Tunnels hatte man in einer Bedarfsanalyse festgestellt, dass der Kiez in Bezug auf Busse etwas dürftig angeschlossen ist. Die 186 als „Lebensader“ und Verbindung nach Schmargendorf bzw. zur Schloßstraße ist nicht nur bei Senioren sehr beliebt, um zu Einkaufsmeilen und Ärzten zu kommen. Sie wird auch von vielen Eltern samt Kinderwagen genutzt. Das Limit für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen wird oft genug weit überschritten. Regelmäßig werden diese (auch) im Regen stehengelassen. Auf der 249 geht es ähnlich zu, seit keine Gelenkbusse mehr fahren und dort nur noch 2 Plätze für Rollstühle / Kinderwagen vorhanden sind, die immer voll sind.

Wir haben in der BVV interveniert.

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Verzögerungen im Betriebsablauf – Sanierung des Tunnels beginnt später

Nicht so gute Nachrichten gibt es bezüglich des Beginns der Sanierungsmaßnahmen des Schlangenbader Tunnels. Ein Unternehmen hatte gegen die Ausschreibung geklagt und nun vor dem Kammergericht Recht bekommen. Die Ausschreibung hätte in anderen Fachlosen aufgeteilt werden müssen. Das Projekt muss nun erneut ausgeschrieben werden. Was das für die Zeitschiene der Sanierung bedeutet, hat der Senat noch nicht geäußert.

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article410391446/schlangenbader-tunnel-klage-erfolgreich-sanierung-dauert-noch-laenger.html

Demo-Aufruf: Bürgerinitiative Königin-Elisabeth-Straße 13.07.2025

Mit der Sperrung und dem Abriss der Ringbahnbrücke ist an anderer Stelle in Berlin ein Infrastruktur-Chaos ausgebrochen, das in Auswirkungen, aber auch im Zuständigkeitswirrwarr und dem Umgang damit viele Ähnlichkeiten zu dem aufweist, was hier hier im Kiez erlebt haben. Nur, dass das Ausmaß dort noch um einiges größer ist. Besonders betroffen, weil offizielle Umleitungsstrecke, die Königin-Elisabeth-Straße. Dort hat sich ebenfalls eine Bürgerinitiative gebildet im Versuch, den Interessen der Anwohnenden mehr Geltung zu verleihen.

Hier der Link zur Internetseite.

Gerne beteiligen wir uns schwesterlich am Aufruf zur Demo:

Laut gegen den Lärm –

am 13.07.2025 – 14.00 Uhr.

Nähere Informationen hier.