Wir möchten den Jahreswechsel für eine kleine Bilanz nutzen. Dass sich die Sanierung des Tunnels durch juristisches Tauziehen im Zusammenhang mit der Ausschreibung nun leider verzögert und damit auch die nachhaltige Lösung der Verkehrsproblematik, ist sehr bedauerlich. Wenngleich die vor gut einem Jahr auf Basis unseres Arbeitspapiers umgesetzten Maßnahmen für spürbare Entlastung gesorgt haben, gibt es noch einige – teilweise im Sinne des Wortes – Baustellen, die Sorgenkind bleiben. So insbesondere die Sodener und die Heiligendammer Straße. Wir stehen mit der Senatsverwaltung darüber schon in Kontakt. Das führt zunächst einmal zu einem großen Lob: Die Kommunikation mit dem „Verkehrssenat“ funktioniert auf Arbeitsebene sehr gut. Namentlich hier explizit ein Dank an die Herren Dennis Kohllöffel (Projektleitung der Grundinstandsetzung SenMVKU) und Burak Güngör (Verkehrsmanagement SenMVKU), die wohltuend lösungsorientiert und pragmatisch sind. Das schließt ein, sich nicht als Erstes bei jeder Problemstellung als nicht zuständig zu erklären, bis das Gegenteil bewiesen wurde.
„Zum Jahreswechsel ein wenig Politik und ein Lob an die Verwaltung“ weiterlesenKategorie: Situation
Es bröckelt weiter – Brückenprobleme im Kiez Update
Wir haben nicht nur ein Brückenproblem in Berlin. Das lässt sich, egal in welche Himmelsrichtung man blickt, nicht leugnen. Wir haben aber auch mehr als ein Infrastrukturproblem im Kiez. Nicht nur die Brücke am Breitenbachplatz hat das Zeitliche hinter sich. Auch im Norden muss der gesamte Brückenkomplex rund um die Konstanzer Straße, A100, Mecklenburgische Sorgen machen. Diese Brücken, die teilweise noch zum Bund, teilweise dem Land Berlin gehören, sind, wie so viele Brücken in Berlin, etwa ein Jahrgang, weshalb sie jetzt alle recht zeitgleich schlapp machen.
„Es bröckelt weiter – Brückenprobleme im Kiez Update“ weiterlesenAngespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank
Schon vor der Schließung des Tunnels hatte man in einer Bedarfsanalyse festgestellt, dass der Kiez in Bezug auf Busse etwas dürftig angeschlossen ist. Die 186 als „Lebensader“ und Verbindung nach Schmargendorf bzw. zur Schloßstraße ist nicht nur bei Senioren sehr beliebt, um zu Einkaufsmeilen und Ärzten zu kommen. Sie wird auch von vielen Eltern samt Kinderwagen genutzt. Das Limit für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen wird oft genug weit überschritten. Regelmäßig werden diese (auch) im Regen stehengelassen. Auf der 249 geht es ähnlich zu, seit keine Gelenkbusse mehr fahren und dort nur noch 2 Plätze für Rollstühle / Kinderwagen vorhanden sind, die immer voll sind.
Wir haben in der BVV interveniert.
„Angespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank“ weiterlesenDemo-Aufruf: Bürgerinitiative Königin-Elisabeth-Straße 13.07.2025
Mit der Sperrung und dem Abriss der Ringbahnbrücke ist an anderer Stelle in Berlin ein Infrastruktur-Chaos ausgebrochen, das in Auswirkungen, aber auch im Zuständigkeitswirrwarr und dem Umgang damit viele Ähnlichkeiten zu dem aufweist, was hier hier im Kiez erlebt haben. Nur, dass das Ausmaß dort noch um einiges größer ist. Besonders betroffen, weil offizielle Umleitungsstrecke, die Königin-Elisabeth-Straße. Dort hat sich ebenfalls eine Bürgerinitiative gebildet im Versuch, den Interessen der Anwohnenden mehr Geltung zu verleihen.
Hier der Link zur Internetseite.
Gerne beteiligen wir uns schwesterlich am Aufruf zur Demo:
Laut gegen den Lärm –
am 13.07.2025 – 14.00 Uhr.
Belastungsprobe für den Kiez
Die Morgenpost hat in einem ausführlichen Artikel berichtet über die Situation rund um den Schlangenbader Tunnel, die Autobahnüberbauung und die anderen Baustellen im Kiez, wie die auf den Cornelsenwiesen. Die Sanierungsmaßnahme an der „Schlange“ betreffen Fußgänger und Radfahrer massiv, da großräumig unter dem Tunnel eine Straßenseite komplett gesperrt sind. Dort fallen auch Parkplätze zahlreiche weg.
„Belastungsprobe für den Kiez“ weiterlesenGezielte Sabotage der Verkehrsmaßnahmen? Update
Wir sind aus dem Kreis der BI darauf aufmerksam gemacht worden, dass offenbar eine ganze Reihe Schilder abgeräumt, entwendet, umgedreht wurden, mit denen der Verkehr insbesondere auf der Wiesbadener Straße und am Rüdesheimer Platz gelenkt werden sollte. Wir haben das an den Senat weitergeleitet. Dieser hat unverzüglich reagiert.
„Gezielte Sabotage der Verkehrsmaßnahmen? Update“ weiterlesenUpdate zum Update zu den Anpassungen im Kiez
Viele der bei unserem Arbeitstreffen in der Abteilung Verkehrsmanagement besprochenen Problempunkte wurden tatsächlich schon in Angriff genommen. Besonders freut uns die Ampel am Rudolf-Mosse-Platz, bei der uns ja nicht allzu große Hoffnung gemacht wurde, dass das so schnell klappen kann.
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