Der Schlangenbader Tunnel ist auch ein Politikum. Das war er bereits vor der Sperrung und hat diese, so wie sie gelaufen ist, mit beeinflusst. Ein großes Problem: der gesamte Komplex wird reduziert auf den Tunnel. Dabei wird die Autobahnüberbauung, die zu allererst Wohngebäude ist und damit Zuhause von rund 3.500 Menschen, auf die Verkehrsfunktion des Bauwerks reduziert. Ausgeblendet wird damit die Belastung durch Lärm- und Feinstaub, aber auch die Belastung als Verkehrsteilnehmende, die sich unmittelbar in ihrem Kiezt auf dem Weg zu Schule, Kita, Einkaufen, etc. in der Nachbarschaft überwiegend zu Fuß bewegen. Die Diskussion ist auch davon geprägt, dass es eine recht große Bezirks- und parteiübergreifende Fraktion gibt, für welche die Anwohnenden im Kiez rund um „die Schlange“ und deren Belastung gar nicht relevant sind.
„Politische Anfragen zum Schlangenbader Tunnel“ weiterlesenKategorie: Bezirk Charlottenburg
Angespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank
Schon vor der Schließung des Tunnels hatte man in einer Bedarfsanalyse festgestellt, dass der Kiez in Bezug auf Busse etwas dürftig angeschlossen ist. Die 186 als „Lebensader“ und Verbindung nach Schmargendorf bzw. zur Schloßstraße ist nicht nur bei Senioren sehr beliebt, um zu Einkaufsmeilen und Ärzten zu kommen. Sie wird auch von vielen Eltern samt Kinderwagen genutzt. Das Limit für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen wird oft genug weit überschritten. Regelmäßig werden diese (auch) im Regen stehengelassen. Auf der 249 geht es ähnlich zu, seit keine Gelenkbusse mehr fahren und dort nur noch 2 Plätze für Rollstühle / Kinderwagen vorhanden sind, die immer voll sind.
Wir haben in der BVV interveniert.
„Angespannte Lage im Kiez um die Linien 186 und 249 – BVG schickt schwerbehinderte Menschen auf die Sünderbank“ weiterlesenUpdate zur Einwohneranfrage an die BVV: Respektlos ungelöst!
Zur Januarsitzung der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf hatten wir eine Anfrage gestellt. Mit dieser wurde in leider erheblich respektloser Art und Weise durch die BVV selbst, aber auch die zuständigen Bezirksstadträte, reagiert. Die insgesamt 6 zum Tunnel gestellten Fragen – unsere hier vorgestellten drei Fragen sowie weitere drei betreffend der Situation mit Fokus Schmargendorf – wurden alle „bearbeitet“ von Herrn Oliver Schruoffeneger, der sich für ingesamt nicht zuständig erklärte und keiner der Fragen inhaltlich auch nur im Ansatz beantwortete. Nachzusehen im Video der BVV siehe Link.
„Update zur Einwohneranfrage an die BVV: Respektlos ungelöst!“ weiterlesenEinwohneranfrage an die BVV Charlottenburg Wilmersdorf Januar 2024 – Ungelöst!
Update zur Eiwohneranfrage siehe Beitrag
Die Verkehrsproblematik im Kiez ist 9 Monate nach der Sperrung alles andere als gelöst. Eine große Rolle spielt dabei die Frage, wer – Bezirk oder Senat – überhaupt zuständig ist für was. Eigentlich ist der Bezirk zuständig für das Nebenstraßennetz, währen der Senat seine Zuständigkeit beim übergeordneten Straßennetz hat, zu dem sowohl der Tunnel als auch die Mecklenburgische und Wiesbadener Straße sowie der Südwestkorso gehören. Allerdings ist mangels leistungsfähiger Verfügbarkeit keine offizielle Umleitung ausgewiesen – für die der Senat dann zuständig wäre. Vor dem Hintergrund, dass sich der Ausweichverkehr großräumig seinen Verkehr durch gleich mehrere Kieze sucht, ist völlig ungeklärt, nach welchen Kriterien überhaupt für welche Straße Handlungsbedarf von wem wahrgenommen wird und in Maßnahmen mündet.
„Einwohneranfrage an die BVV Charlottenburg Wilmersdorf Januar 2024 – Ungelöst!“ weiterlesenUnsere Botschaft an die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf!
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zur Abstimmung bei der nächsten BVV-Sitzung am 14.12.2023 eingereicht, der an Rücksichtslosigkeit den Bürgern in unserem Kiez gegenüber bemerkenswert ist!
Konkret geht es um die Drucksache 0670/6:
„Unsere Botschaft an die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf!“ weiterlesenDie BVV möge beschließen: Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich beim Senat dafür einzusetzen, dass der schrittweise Rückbau der ehemaligen A104 im Bereich des Breitenbachplatzes nun umgesetzt wird und unter Beteiligung von Anwohnenden ein Stadtplatz entwickelt wird. Der BVV ist bis zum 31.3.2024 zu berichten.
BVV Charlottenburg-Wilmersdorf Drucksache – 0670/6
Begründung: Die ehemalige A104 und die dazugehörigen alten Autobahnbrücken um den Breitenbachplatz sind bereits für den Verkehr gesperrt und seit Jahren setzen sich Anwohnende für den Rückbau der A104 ein, die die umliegenden Kieze zerschneidet. Das Bezirksamt soll sich nun dafür einsetzen, dass der Senat die bereits gesperrten Brücken schnellstmöglich zurückbaut und gemeinsam mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, dem Nachbarbezirk Steglitz-Zehlendorf und den Anwohnenden ein Stadtplatz entwickelt wird.
Brief vom 29.06. – die Antwort des Bezirks
Antwort des Bezirks Charlottenburg/Wilmersdorf auf den Brief vom 29.06.2023
„Brief vom 29.06. – die Antwort des Bezirks“ weiterlesenBrief der Bürgerinitiative an Senat und Bezirk vom 29.06.2023
An die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Dr. Manja Schreiner
An den Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen Charlottenburg- Wilmersdorf Oliver Schruoffeneger
An den Berliner Senat, die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf